Runder Tisch zur Sozialpolitik
06.11.2025 Aargau(Mitg.) Letzten Freitag trafen sich rund 90 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Praxis im Pflegezentrum Süssbach in Brugg zum dritten Runden Tisch Sozialpolitik. Auf Wunsch der letztjährigen Teilnehmenden stand dieses Jahr das Thema «Qualität in der Sozialhilfe» ...
(Mitg.) Letzten Freitag trafen sich rund 90 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Praxis im Pflegezentrum Süssbach in Brugg zum dritten Runden Tisch Sozialpolitik. Auf Wunsch der letztjährigen Teilnehmenden stand dieses Jahr das Thema «Qualität in der Sozialhilfe» im Mittelpunkt.
Der Runde Tisch Sozialpolitik bildet eine wichtige Informationsquelle im Hinblick auf die Erarbeitung der nächsten Berichterstattung zur Sozialplanung (SOPLA), die der Regierungsrat für das Jahr 2028 plant.
Handlungsansätze für eine hohe Qualität in der Sozialhilfe
Die Sozialpolitische Planung des Grossen Rats hat zum Ziel, die Menschen zu fördern und zu fordern, damit sie ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führen können. Die Sozialhilfe trägt zur sozialen und wirtschaftlichen Integration von Sozialhilfebezügerinnen und -bezügern bei. Im Rahmen von Workshops diskutierten die Teilnehmenden aus Gemeinden, der Kantonsverwaltung, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Vertretungen der Kommission Gesundheit und Soziales (GSW) über Handlungsansätze für eine hohe Qualität in der Sozialhilfe anhand der beiden Schwerpunkte regionale Zusammenarbeit im Sozialbereich sowie Fachkräftebindung.
Diskussionsergebnisse werden nun geprüft
Unter dem Titel «Vernetzt statt vereinzelt» setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit unterschiedlichen Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Gemeinden im Sozialbereich auseinander. Im Zentrum standen Lösungsansätze zur Optimierung der Zusammenarbeit im Sozialbereich.
Diese reichten von einer verstärkten fachlichen Vernetzung der Sozialdienste bis hin zum Aufbau einer strukturellen Zusammenarbeit der Gemeinden im Sozialwesen. Unter dem Titel «Wege zur Stabilität und Qualität» diskutierten die Teilnehmenden die Herausforderungen im Berufsalltag – zum Beispiel wachsende Komplexität, begrenzte Ressourcen und die hohe Fluktuation. Die Diskussionen drehten sich um Strategien und Möglichkeiten, wie die Personalbindung gestärkt, das Know-how auf dem Sozialdienst gesichert und damit die Arbeitsqualität verbessert werden können. Der Kantonale Sozialdienst prüft nun auf Basis der Diskussionsergebnisse sowie unter Einbezug der betroffenen Gemeindeverbände die Erarbeitung von Empfehlungen zuhanden der Gemeinden zu den beiden Schwerpunktthemen.
