Der STV Leerau packte die Gelegenheit mit ihrer «Geistershow der Turnkünste» in der Halloween-Nacht beim Schopf.
«Das Thema Halloween ist einfach umzusetzen, und da die erste Aufführung auf Halloween fiel, mussten wir nicht lange nachdenken, sondern ...
Der STV Leerau packte die Gelegenheit mit ihrer «Geistershow der Turnkünste» in der Halloween-Nacht beim Schopf.
«Das Thema Halloween ist einfach umzusetzen, und da die erste Aufführung auf Halloween fiel, mussten wir nicht lange nachdenken, sondern nur die Idee umsetzen», so STV-Leerau-Präsident Kevin Andermatt. «Mit Dorffest, Fahnenweihe und Eidgenössischem Turnfest hatten wir ein strenges Jahr», fügte er an. Dem Showprogramm sah man nicht an, dass es leicht über die Bühne gehen würde. Performanced und Tanzeinlagen der insgesamt 13 Nummern stimmten wie die Übungen an den Geräten. Die fantasievolle und farbenprächtige Kostümierung als Eye-Catcher-Element ziemte sich für eine Partynacht.
Glück gehabt
Die Knaben als Monsterhasen und -bären erschreckten das Publikum mit «Tröim Süess» und «Im Bann des Puppenmeisters» tanzten anmutig die Mädchen. Die aktiven Damen bewiesen, dass sie zu Recht den Nordwestschweizer Meistertitel am Stufenbarren im Vereinsgeräteturnen der Kategorie SSB in Gipf-Oberfrick vor Wochenfrist holten. Mit der letzten Nummer «Dia de los Muertos», übersetzt «Tag der Toten», der aktiven Turnerinnen und Turner endete die «Geistershow der Turnkünste». Die in Schwarz und Weiss Gekleideten sorgten für die finale Gruselstimmung. Das rosa Schwein aus der Barrennummer «Schlachthaus» hatte Glück. Auf der Bühne mit allen Teilnehmenden konnte sich das Publikum überzeugen, dass es dem Metzgermesser entronnen war.
Zauberei und Jonglierkünste
Ein kleines, aber feines Showteam verband die Darbietungen auf der Bühne, meist vor geschlossenem Vorhang. In Erinnerung bleibt, wie ein Zauberer ein Kosmetiktuch nach dem anderen aus der Schachtel zog und für Erstaunen des Hexenmeisters sorgte. «Halloween, Halloween» dröhnte es dazwischen aus den Speakern. Den Umgang mit dem Diabolo demonstrierte Jongleur Marco Hunziker und erntete Applaus, auch dann, wenn das Spielgerät einmal nicht so wollte wie sein Meister. Wer dies alles selbst erleben möchte, hat an der letzten Vorstellung der «Geistershow der Turnkünste» am Samstag, 8. November, ab 20.15 Uhr Gelegenheit dazu.
Alfred Weigel