Am Donnerstag, 13. November, findet die Gemeindeversammlung in Oberkulm statt. Gleich zwölf Traktanden sollen behandelt werden.
Neben den üblichen Traktanden für eine Budget-Gemeindeversammlung, kann die Oberkulmer Bevölkerung am Donnerstagabend auch ...
Am Donnerstag, 13. November, findet die Gemeindeversammlung in Oberkulm statt. Gleich zwölf Traktanden sollen behandelt werden.
Neben den üblichen Traktanden für eine Budget-Gemeindeversammlung, kann die Oberkulmer Bevölkerung am Donnerstagabend auch über verschiedene Kreditabrechnungen sowie die Besoldung des Gemeinderats für die kommende Amtsperiode entscheiden. Neu soll der Gemeindeammann 30\'000 Franken Entschädigung erhalten (bisher: 28\'700 Franken). Der Vizeammann soll neu 21\'000 Franken erhalten (bisher: 19\'100 Franken) und die Gemeinderäte und Gemeinderätinnen 18\'000 Franken (bisher: 16\'400 Franken). «Grundlage für die Anpassung ist die Umfrage der Gemeindeammänner-Vereinigung des Kantons Aargau Entschädigung der Gemeindeexekutive 2025», schreibt der Gemeinderat in der Botschaft.
Auch soll es einen neuen Konzessionsvertrag mit der AEW Energie AG geben. Dies, weil sich die rechtlichen und tatsächlichen Rahmenbedingungen seit Abschluss des Konzessionsvertrags verändert haben. Die öffentliche Beleuchtung ist neu nicht mehr Teil des Konzessionsvertrags.
«Rägebogefisch» soll gebaut werden
Weiter steht ein Verpflichtungskredit von 5’000’000 Franken für den Neubau eines 4-fach Kindergartens auf den Traktanden. Im Märt hatte die Gemeindeversammlung einen Projektierungskredit von 240\'000 Franken bewilligt. Jetzt soll das Projekt in die nächste Bauphase gehen. Dazu gehört die Baueingabe mit Bewilligungsverfahren und die gesamten Baukosten. Wird das Traktandum angenommen, so ist die Baueingabe für den Dezember 2025 geplant. Im Mai 2026 soll der Baubeginn sein. Der Bezug und die Inbetriebnahme ist im August 2027 geplant. Im Verpflichtungskredit sind der Abriss und die Entsorgung der Liegenschaft Neudorfstrasse 21 inkludiert.
Als letztes steht das Budget 2026 auf dem Plan. Die Gemeinde rechnet mit einem Ertragsüberschuss von 295’400 Franken. Der Steuerfuss soll bei 119 Prozent bleiben.
Melanie Köchli