An der Gemeindeversammlung in Dürrenäsch herrschte am vergangenen Donnerstag grosse Einigkeit unter den anwesenden Stimmbürgerinnen und -bürgern. Allen Traktanden wurde zugestimmt.
71 Dürrenäscherinnen und Dürrenäscher erschienen zur ...
An der Gemeindeversammlung in Dürrenäsch herrschte am vergangenen Donnerstag grosse Einigkeit unter den anwesenden Stimmbürgerinnen und -bürgern. Allen Traktanden wurde zugestimmt.
71 Dürrenäscherinnen und Dürrenäscher erschienen zur Budget-Gemeindeversammlung. Gespannt lauschten sie den Ausführungen des Gemeinderats zu den verschiedenen Traktanden. Sowohl das Protokoll als auch die Kreditabrechnungen wurden problemlos angenommen. Bei den Kreditabrechnungen wurde der vom Souverän bewilligte Kredit unterschritten. Vizeammann Thomas Sauder begründete die Einsparungen mit besseren Angeboten bei der Ausschreibung. Zudem konnte besonders bei den Werkleitungen Elektrizität Geld eingespart werden.
«Retopping» für Multisportplatz
Das wohl grösste Traktandum war die Sanierung des Multisportplatzes. Gemeinderätin Simone Bertschi erklärte die Ausgangslage für die geplante Sanierung. «Der Platz ist 32-jährig.» Deswegen habe er Abnutzungserscheinungen und Risse, die mittlerweile sichtbar seien. Die Gemeinde hat jedoch Glück: Es muss nicht der ganze Platz erneuert werden. Die darunter liegende schwarze Schicht sei noch in einem guten Zustand, weshalb der Platz ein sogenanntes «Retopping» erhalten würde. Dabei wird die Schicht, die benutzt wird, abgetragen und eine neue darauf aufgetragen. Nebenbei werden verschiedene Sicherheitsanforderungen wie Handläufe angebracht.
«Die Rückmeldungen der Hauptnutzer sind in die Planung eingeflossen», betonte Simone Bertschi. Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf 215’000 Franken. Wenn alles wie geplant funktioniert, ist die Sanierung für die Sommerferien 2026 vorgesehen. «Es dauert ungefähr 4 Wochen.» Die Farbe des Platzes bleibe rot, erklärt Simone Bertschi weiter. Würde man die Farbe auf das von den Vereinen bevorzugte Blau wechseln, so würde dies Zusatzkosten verursachen. Auch zu diesem Traktandum gab es keine Diskussion. Dem Antrag des Gemeinderats wurde zugestimmt.
Für das Jahr 2026 bleibt der Steuerfuss in Dürrenäsch bei 118 %. Das Budget schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 67’200 Franken ab. Auch hier stimmte der Souverän zu.
Gleich drei Verabschiedungen
Zum Ende der Versammlung wurden Andreas Bürgi, Mitglied der Finanzkommission, Peter Jenzer, Mitglied der Steuerkommission und Vizeammann Thomas Sauder verabschiedet. Sie alle treten nach mehrjährigem Engagement von ihrem Amt zurück. «Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft in Kontakt bleiben», meinte Vizeammann Thomas Sauder. Alle drei Verabschiedeten erhielten einen Wein und einen herzlichen Applaus als Dankeschön für ihre Arbeit.
Alle Beschlüsse der Gemeindeversammlung unterliegen dem fakultativen Referendum.
Melanie Köchli