Unter dem Motto «Gemeinsam stark – gemeinsam feiern» erlebte Holziken zwei unvergessliche Tage mit Entertainment, Festansprachen und allerlei Spielen.
aw. Alle zogen an einem Strang – Dorfvereine, Sponsoren, Lehrpersonal, Schülerinnen und ...
Unter dem Motto «Gemeinsam stark – gemeinsam feiern» erlebte Holziken zwei unvergessliche Tage mit Entertainment, Festansprachen und allerlei Spielen.
aw. Alle zogen an einem Strang – Dorfvereine, Sponsoren, Lehrpersonal, Schülerinnen und Schüler wie auch die Gemeindeverwaltung und die Politik. Ein Dorffest motiviert und lässt optimistisch in die Zukunft blicken – so soll die Botschaft wohl sein. Wie international die Bevölkerung aufgestellt ist, liessen die Schülerdarbietungen am offiziellen Festakt nur erahnen. Begonnen mit einem philippinischen Tanz, einer Fussballdemonstration à la portugiesischem Fussballstar Ronaldo bis hin zu einer italienischen Modenschau mit «Mamma Mia» musikalisch hinterlegt, holten die Holziker Kinder die Ovationen des Publikums für ihre Reise rund um die Welt ab. Am meisten Applaus erntete zweifellos die letzte Showeinlage, die Schweiz mit Alphorn- und Örgeliklängen sowie einer Schwingdemonstration zweier Schüler repräsentierend. Aus jeweils einem Buchstaben der acht dargestellten Nationen formten die Kinder das Wort «HOLZIKEN» als neuntes Sujet auf der Festzeltbühne - wie sollte es auch anders sein. Ihre Mundartversion zu Bob Dylans «Blowing In The Wind» brachten sie zum guten Showende zu Gehör.
Uschi Dätwyler, Präsidentin des neunköpfigen Organisationskomitees, erinnerte daran, dass es das letzte Fest vor sieben Jahren zur Einweihung des Schulhauses Hueb gegeben habe – eine zu lange Zeit, wie sie meinte. Dennoch brauchte es mehr als ein Jahr Vorbereitung, um wieder ein Dorfund Jugendfest mit Grümpelturnieren, Festwirtschaft, Kinder- und Spielenachmittag auf die Beine zu stellen. «Für ein solches Fest brauche es starke Nerven und eine noch stärkere Leitung», sagte Martina Bircher, Gastrednerin und aargauische Regierungsrätin des Departements «Bildung Kultur und Sport». Bereits beim Betreten des Festgeländes habe sie gespürt, hier wird Gemeinschaft gelebt. Die Darbietungen der Schulkinder verbinden Generationen und Menschen unterschiedlicher Herkunft. In Aargauer Regionen sind Jugendfeste seit über 400 Jahren verbreitet. Schon immer trugen sie dazu bei, Verantwortung zu übernehmen und eine lebendige Tradition als Kulturerbe zu vermitteln, waren zusammengefasst die Kernaussagen der Begeisterung teilenden Regierungsrätin.
Den Schlusspunkt des Festakts setzte der Jodlerklub Kölliken mit heimatlichen Jodelliedern wie dem «Sommer-Juitz». Das Konzert von Sandra Rippstein & The Rippettes und der Barbetrieb bis nach Mitternacht für die erwachsenen Generationen schlossen das ereignisreiche Jugend- und Dorffest 2025 ab.