«Eigenverantwortung» wählte Regierungsrätin Martina Bircher als Thema für ihre Ansprache am 1. August.
aw. Mut und Optimismus beweisen die Wiliberger nicht nur in ihrer politischen Handlungsweise, sondern auch mit dem Aufstellen von Tischen und ...
«Eigenverantwortung» wählte Regierungsrätin Martina Bircher als Thema für ihre Ansprache am 1. August.
aw. Mut und Optimismus beweisen die Wiliberger nicht nur in ihrer politischen Handlungsweise, sondern auch mit dem Aufstellen von Tischen und Bänken in grüner Natur am 1. August. Dass sie auch an Vorsorge denken, bewiesen sie mit dem Bestuhlen der Turnhalle, um für den Notfall gewappnet zu sein. Pünktlich zum Beginn der Bundesfeier verzogen sich die dunklen Regenwolken. Das Örgeli-Quartett «Hanspeter Ulrich» aus dem Berner Umland spielte «De grüen Ländler» und das Karusselllied «Auf grüner Wiese». Politisch drehte sich das Karussell mit der Ankündigung einer Aargauer Politikerin mit Bilderbuchkarriere weiter, wie sich Gemeindeammann Patric Jakob ausdrückte. Begonnen als Aarbuger Gemeinderätin betrat Regierungsrätin Martina Bircher, Ressort Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau, die «grüne» Bühne auf dem Wiliberger Schulhausplatz.
«Heute solle man einen Moment innehalten, zurückblicken, aber auch nach vorne schauen», richtete sie sich an die Wiliberger Bevölkerung. Errungenschaften zu würdigen und sich der Stärke der Schweiz bewusstwerden, ist nach ihren Worten geboten. Ihren Schwerpunkt setzte Martina Bircher auf «Eigenverantwortung». Der Begriff sei nicht populär, aber das ist der Grund, ihn in den Mittelpunkt der Rede zu stellen. In ungewissen Zeiten, in denen der Ruf nach Sicherheit, sozialer Absicherung und staatlicher Hilfe lauter werden, spielt die Eigenverantwortung eine zentrale Rolle. So wie die Menschen 1291 ihr Schicksal eigenverantwortlich in die Hand nahmen und den Grundstein für die heutige Schweiz legten, ist Eigenverantwortung Privileg und Pflicht zugleich. Neben Freiräumen braucht es aber klare Regeln, um eigenverantwortliches Handeln entwickeln zu können. Das Handyverbot in Schulen sieht die Regierungsrätin als sinnvolle staatliche Regelung zur Förderung der Eigenverantwortung.
Mit Mut und Zuversicht appellierte sie zum Ende an die Wiliberger ihren Alltag als Vorbild zukünftiger Generationen eigenverantwortlich zu gestalten.