Eine Karawane mit 32 mindestens 20-jährigen Lastwagen und Bussen schlängelte sich vergangenen Freitagabend durch den Aargau. Sie trafen sich bereits zum 8. Mal zur Aargauer Abendausfahrt.
rms. Die Strecke führte die stolzen Besitzer der historischen ...
Eine Karawane mit 32 mindestens 20-jährigen Lastwagen und Bussen schlängelte sich vergangenen Freitagabend durch den Aargau. Sie trafen sich bereits zum 8. Mal zur Aargauer Abendausfahrt.
rms. Die Strecke führte die stolzen Besitzer der historischen Gefährte von Brugg durchs Eigenamt, durch die Stadt Lenzburg, über Dürrenäsch und den Böhlerpass nach Schöftland. Ziel war das Gelände der Stiftung Wendepunkt in Muhen, in deren Räumlichkeiten schliesslich ein Znacht eingenommen und Geselligkeit gepflegt und gefachsimpelt werden konnte.
Die Aargauer Abendausfahrt war bereits zum 8. Mal unterwegs. Die Idee kam von Roman Porta und Andi Lüscher, die sich wie viele andere Oldtimer-Besitzer fragten, warum alle diese Oldtimer-Treffen an Samstagen oder Sonntagen stattfinden müssten. Doch die beiden taten etwas dagegen und luden 2018 zur ersten Aargauer Abendausfahrt - an einem Freitagabend. Porta betont die Regionalität der Idee. «Allein schon aus praktischen Gründen bleiben wir Aargauer hier grösstenteils unter uns: Die Treffen beginnen am frühen Abend mit einer anderthalb- bis zweistündigen Fahrt. Danach gibts etwas zu essen und um 21 Uhr ist Schluss, damit wir vor 22 Uhr und damit vor dem nächtlichen Lastwagenfahrverbot zuhause sind.»
Gross zu wachsen sei nicht das Ziel. Es gibt eine Website, und sobald die nächste Ausfahrt bekanntgegeben wird, kann man sich anmelden. Die Teilnehmerzahl ist jedoch aus organisatorischen Gründen beschränkt.
Auf jeden Fall zogen die Fahrzeuge, die − auf Hochglanz poliert und geschmückt − letzten Freitag durch den Aargau kurvten, die Blicke der zufälligen Zuschauer am Strassenrand auf sich. Und manch ein (ehemaliger) Schweizer Soldat rieb sich die Augen, waren doch sämtliche Saurer-Lastwagenmodelle, die je in der Schweizer Armee in Dienst standen, mit dabei. Das liess wohl nicht nur das Herz passionierter Brummi-Fahrer höher schlagen.