grh. Wer glaubte, «seine» Gemeinde wie die eigene Westentasche zu kennen, der erlebte in den vergangenen Wochen einige Überraschungen. Denn rund um die Waldhütte hatten die Lehmanns zusammen mit unzähligen Helferinnen und Helfern eine ganze Western-Stadt erschaffen. Den ...
grh. Wer glaubte, «seine» Gemeinde wie die eigene Westentasche zu kennen, der erlebte in den vergangenen Wochen einige Überraschungen. Denn rund um die Waldhütte hatten die Lehmanns zusammen mit unzähligen Helferinnen und Helfern eine ganze Western-Stadt erschaffen. Den Auftakt auf der Bühne machten die «Country Brothers». Dann luden die «Cowboys» zu einer Bundesfeier, wie es sie so wohl noch nie gegeben hat. Die Moderation hatte Ronny Spiegelberg vom Verkehrsverein übernommen. Redner Heinz Grossenbacher benannte erst einmal die Kontraste: «Nationalfeiertag trifft Wilden Westen. Schweiz trifft Saloon. Edelweiss trifft Cowboyhut. Und wenn wir ehrlich sind – das passt besser zusammen, als man im ersten Moment denkt.» Der Wilde Westen stehe für den Traum vom Glück. Tausende hätten sich damals aus der Not heraus aufgemacht, um irgendwo zwischen Colorado und Kalifornien eine neue Heimat zu finden. Die Zeit sei, bei aller Härte, von Gemeinschaft geprägt gewesen. So kam Grossenbacher zum Verbindenden: «Der Wilde Westen erinnert uns daran: Heimat ist nicht nur da, wo man herkommt. Heimat kann auch da entstehen, wo Menschen sich aufeinander verlassen können.» Und er erntete nicht nur für diesen Gedanken viel Applaus. Wer noch nicht zum Old West Country geritten ist, hat ab heute wieder die Gelegenheit dazu. Mehr Infos zum Programm auf www.oldwestcountry.ch