Es war die dritte Bundesfeier seit Menziken und Burg beschlossen haben zusammenzuwachsen. Und mehr als 300 Menschen haben sich entschieden den Tag mit einem Brunch beim Gemeindehaus Burg zu beginnen.
grh. Es war beeindruckend, was der Verkehrs- und Verschönerungsverein ...
Es war die dritte Bundesfeier seit Menziken und Burg beschlossen haben zusammenzuwachsen. Und mehr als 300 Menschen haben sich entschieden den Tag mit einem Brunch beim Gemeindehaus Burg zu beginnen.
grh. Es war beeindruckend, was der Verkehrs- und Verschönerungsverein Burg sowie der Kochklub kulinarisch auf die Beine gestellt haben. Die Platten waren, egal ob Fleisch, Käse oder Früchte, kunstvoll dekoriert. Brot und Gebäck in Körben luden zum Zugreifen ein. Rösti, Eier und Speck dufteten um alle Kurven. Ein solches Werk unterstützte der Gemeinderat nur allzu gerne.
Die Gäste philosophierten beim Essen über Ferien, Gartengeschicke oder Baustellen. Aber was bedeutete ihnen der Hintergrund des Anlasses? «Es erinnert mich daran, was wir in der Schweiz schon alles erreicht haben. Es sollte uns mahnen, auf unser Land aufzupassen», erklärte ein Mann. Ruth Merz, seit vielen Jahren in Menziken zuhause, hatte einen anderen Ansatz. «Hier zu sein, ein wunderbares Frühstück zu geniessen – gemeinsam an einem Tisch – das ist ein Stück Schweiz. Denn das ist nicht überall möglich.»
Wie ein Feuerwerk klingt
Ein Zwischenruf unterbrach die Gespräche. «So sind emal ruhig vo vore bis hinne», verschaffte sich Vizeammann Andreas Mäder Gehör. «Es isch kei Red uf em Flyer gstande, drum red i au ned lang.» Die Menschen schmunzelten und lachten. Andreas Mäder sprach all den Helferinnen und Helfern seinen Dank aus. Ihr Einsatz habe wohl auch den Wettergott von der Notwendigkeit des Sonnenscheins überzeugt. «Und jetzt dörfe mer eus uf de Musigverein Oberwynetal freue. Sie sitze scho da, aber für die passende Uniforme dörfed er gern no öpis sponsere.» Aus dem kulinarischen Vergnügen wurde ein klangvolles. Und spätestens bei Katy Perrys «Firework» hatte der Musikverein dem Publikum gezeigt, was das Miteinander auf der Bühne möglich macht.