Einmal im Jahr findet in einem Kieswerk in Staffelbach das Matinéekonzert mit Blasmusik und Jazzrhythmen statt.
aw. Die Rotbach Musikanten gehören zur gesetzten Formation an der Matinée. Zum zweiten Mal gab die Wynavalley Oldtime Jazzband ein Gastspiel mit ...
Einmal im Jahr findet in einem Kieswerk in Staffelbach das Matinéekonzert mit Blasmusik und Jazzrhythmen statt.
aw. Die Rotbach Musikanten gehören zur gesetzten Formation an der Matinée. Zum zweiten Mal gab die Wynavalley Oldtime Jazzband ein Gastspiel mit Alt-Regierungsrat Peter C. Beyeler, Klarinette und Saxophon, Solotrompeter Shilo Buck sowie Werner Gisin mit Posaune in vorderster Reihe. «Petit Fleur» und «Nobodies Sweetheard» als markante Stücke aus dem Repertoire der etablierten Jazzband sind stellvertretend zu nennen.
Die Rotbach Musikanten unter Leitung von Alfred Hänni bewegen sich im Genre der volkstümlichen Weisen, von der Böhmischen Blasmusik bis zum Schweizer Liedgut. Dass die Blasmusiker nicht nur ihre Instrumente beherrschen, sondern auch singen können, bewiesen sie mit dem «Emmentallied». Johann Riedwyl (Bassposaune) wies darauf hin, dass zu der ursprünglich volkstümlichen Weise die Marschnoten von Hans Johnny Honegger, der massgeblich die Schweizer Marschmusik prägte, stammen.
Rotbach-Musikant Urs Beutler dankte Firmenchef Beat Fischer für sein grossartiges Engagement, jedes Jahr ein bravouröses Konzert auf die Beine zu stellen, in der Hoffnung nächstes Jahr mit der Jazzband wieder dabei zu sein. Das an Gastgeber wie Publikum gerichtete Stück «Bis bald, auf Wiederseh‘n» bedeutete zwar nicht den Schluss des Matinéekonzerts in der Werkhalle der Fischer Kies + Beton AG, aber durfte wohl als Wink mit dem Zaunpfahl zu interpretieren sein.