Der FC Gunzwil hat am Pfingstsamstag Historisches geschafft. Zum ersten Mal findet die 5.-Liga-Cup-Trophäe den Weg nach Gunzwil. Bei schwierigen Terrain- und Wetterverhältnissen, aber vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse, behielten die Michelsämter die Oberhand gegen ...
Der FC Gunzwil hat am Pfingstsamstag Historisches geschafft. Zum ersten Mal findet die 5.-Liga-Cup-Trophäe den Weg nach Gunzwil. Bei schwierigen Terrain- und Wetterverhältnissen, aber vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse, behielten die Michelsämter die Oberhand gegen eine ebenfalls stark spielende Mannschaft aus Kriens.
mm. Die beiden Teams brauchten kaum Anlaufzeit. Den ersten Abschluss hatte Schöni nach knapp 4 Minuten. Kriens hatte in der Startviertelstunde zwar mehr den Ball, aber Gunzwil die besseren Abschlüsse. Leon Rüegg verpasste eine mögliche frühe Führung in der 12. Minute nur knapp. Nur drei Minuten später war es auf der Gegenseite Haxhija, welcher seine Torgefahr unter Beweis stellte und die Gäste mit 0:1 in Führung brachte. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell auf Augenhöhe. In der 34. Minute wurde Leon Rüegg von der Seite perfekt bedient, und dieser haute die Kugel unhaltbar in die linke, hohe Torecke. Gunzwil II blieb in dieser Phase am Drücker.
Gunzwil II entscheidet Spiel auf Messers Schneide in der Schlussphase
Auch in der 2. Halbzeit wurde dieser Final auf einem äusserst ansehnlichen Niveau und mit voller Leidenschaft geführt. Die Platzverhältnisse wurden aufgrund des immer noch anhaltenden Regens nicht besser. In der 83. Minute war Wey bestens positioniert und traf zur bejubelten 2:1-Führung. In der 86. Minute folge dann die definitive Entscheidung, als Fähndrich über die linke Seite nicht gestoppt werden konnte und zum 3:1 verwertete. Nach knapp 95 Minuten war dann Schluss und der Jubel in Gelb-Schwarz kannte keine Grenzen mehr. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte durfte Gunzwil den 5.-Liga-Cup auf die Linden holen.
2. Mannschaft feiert das Double
Welch eine Saison für die 2. Mannschaft unter der Leitung von Philipp Furrer und Carlo Santoro. Nebst dem Cupsieg durfte die Mannschaft vor Wochenfrist den hochverdienten Wiederaufstieg in die 4. Liga feiern. Eine Titelverteidigung im 5. Liga-Cup ist damit für diese Mannschaft dank dem Aufstieg zwar «leider» oder besser gesagt glüklicherweise nicht mehr möglich, aber die Ziele werden dem «Zwöi» auch nächste Saison bestimmt nicht ausgehen.