Der Gewerbeverein Kölliken-Uerkental konnte kürzlich eine erfolgreiche Generalversammlung verzeichnen. Fünf neue Mitglieder wurden vom Gewerbeverein aufgenommen und ein Blick auf einzigartige Projekte gerichtet.
aw. «Täglich werden wir berieselt von ...
Der Gewerbeverein Kölliken-Uerkental konnte kürzlich eine erfolgreiche Generalversammlung verzeichnen. Fünf neue Mitglieder wurden vom Gewerbeverein aufgenommen und ein Blick auf einzigartige Projekte gerichtet.
aw. «Täglich werden wir berieselt von der aktuellen Wirtschaftslage, was gestern aktuell war, ist heute schon veraltet», begrüsste Monika Hochuli, Präsidentin des Gewerbeverein Kölliken-Uerkental, 40 Stimmberechtigte sowie Gäste - darunter Vertreter von sechs regionalen Gewerbevereinen. «Bei uns im Gewerbeverein funktioniert es im Kleinen», verlegte sie geschickt den Fokus auf das lokale Geschehen. Fünf neue Unternehmen kamen an der 97. Generalversammlung im Gasthaus «Bären» hinzu: B&W Data, Holziken, Sprenger Holzbau, Uerkheim, Social Media & Marketing, Muhen, Alterszentrum Sunnmatte und Restaurant Sonne, beide Kölliken.
Trotz Verlust in der Jahresrechnung und negativem Budget passierten diese die Versammlung einstimmig. Ebenso einstimmig bestätigten die Vereinsmitglieder den Vorstand und Präsidentin Monika Hochuli in ihren Ämtern. Mit nur wenigen Gegenstimmen billigten die Stimmberechtigten den Beitritt in den Verein «Regiomesse». Laut Präsident Pascal Blum waren bereits acht Gewerbevereine aus dem Bezirk Zofingen zuvor beigetreten. Bei einigen steht die Entscheidung noch aus.
Was bevorsteht
Mit einer regionalen Messe sei frühestens in drei bis vier Jahren zu rechnen. Die nächste Gewerbeausstellung in Kölliken böte sich für 2028 an, dann könnte der Gewerbeverein gleichzeitig sein 100-jähriges Jubiläum feiern. Das Jahresprogramm 2025 sieht unter anderem einen Besuch der Raiffeisenbank am 5. Juni vor. Eine weitere Auflage von «Schule trifft Wirtschaft» folgt in Kooperation mit der Kreisschule Kölliken-Muhen am 6. November.
Ziel von «Schule trifft Wirtschaft» sei das lokale Gewerbe kennenzulernen sowie die Berufswahl einzugrenzen. In Podcasts berichteten eine Schülerin und ein Schüler über ihre Erfahrungen bei besuchten Firmen im letzten Jahr. Ablauf und Feedbackbogen stellte Catherine Maurer vor. Sich auf das bevorstehende Berufsleben vorzubereiten, bietet das von Béatrice Rüegger vorgestellte, schweizweit aufgesetzte Projekt «Lift» vor. Schüler wie Schülerinnen arbeiten während der Freizeit stundenweise in ausgewählten Firmen mit Lohnbezug. Urs Widmer vom Aargauischen Gewerbeverband bezeichnete das Engagement der beiden Oberstufenlehrpersonen als «einmalig», den Wert für die Berufswahl und den weiteren Lebensweg zukünftig Auszubildender hervorhebend.