Das Weberei- und Heimatmuseum Ruedertal in Schmiedrued gilt als «immaterielles Kulturerbe», es zeigt vergangenes Handwerk an Maschinen und Gerätschaften, die noch funktionieren: Ein Museum, das lebt.
st. Anlässlich der Generalversammlung des Vereins ...
Das Weberei- und Heimatmuseum Ruedertal in Schmiedrued gilt als «immaterielles Kulturerbe», es zeigt vergangenes Handwerk an Maschinen und Gerätschaften, die noch funktionieren: Ein Museum, das lebt.
st. Anlässlich der Generalversammlung des Vereins Weberei- und Heimatmuseum Ruedertal im Museumskaffee in Schmiedrued wies der Präsident, Kuno Matter, auf die Jahresausstellung hin. «Der kleine Prinz» wurde von Ruedertaler Schülern auf ihre Art interpretiert. Besonderes Augenmerk sollen Interessierte auf den Wettbewerb richten. Wer will, kann sich im Schafmalen üben und vielleicht gewinnen. Schon zweimal war das Museum offen, seit die Ausstellung realisiert wurde. Der Publikumsaufmarsch war erfreulich. Das Ruedertaler Museum sei eben immaterielles Kulturerbe, von Menschen betrieben, die mit ganzem Herzen bei der Sache sind. In diesem Sinne dankte Kuno Matter seinen Vorstandskolleginnen und -kollegen für ihre Bemühungen, altes Handwerk am Leben zu erhalten, Neu, so Matter, sei der Internetauftritt. Er ist gelungen und funktioniert. Auf verschiedene Extraführungen blickte er zurück, zum Teil mit Menschen aus der ganzen Welt, unter anderem aus den USA und Äthiopien, Menschen, die eine Beziehung haben zum Tal. Grossen Anklang fand auch das kulinarische Angebot.
Rolf Burri konnte finanziell ein erfreuliches Ergebnis präsentieren, trotz unvorhergesehener Sonderausgaben. Gotthold Müller, der ehemalige Schlossrueder Vizeammann, liess als Tagespräsident sowohl den gesamten Vorstand als auch die beiden Revisoren bestätigen.
Musik ist Trumpf
An fünf Öffnungstagen in diesem Jahr gibt es zusätzlich zu den Webvorführungen auch Musik. Das «Echo vom Birch», René Bolliger (Akkordeon) und die Zithergruppe Leerau werden jeweils ein Gastspiel geben. Am Museumstag, 18. Mai, gibt es in der Kaffeestube frischgebackene Bretzeli und Kuchen zum Kaffee. Zudem wird Nico Brina auf seinem Piano den Sound der Webstühle begleiten. Im Herbst findet die traditionelle Kunstausstellung statt. Die beiden Künstler, Felix Hinninger (fliegende Leichtigkeit aus Beton) und Kurt Fischer (Bilder und Skulpturen) werden zu Gast sein. Die Vernissage findet am Freitag, 5. September, um 19.30 Uhr statt. Nach einer kurzen, aber knackigen Generalversammlung gab es Kaffee und Kuchen zu den lockeren Gesprächen.