Ein ideales Netzwerk für die Gesundheit
28.05.2025 Staffelbach16 Gemeinden sind der Spitex Suhrental Plus angeschlossen. Die Generalversammlungen finden deshalb jedes Jahr in einer anderen Gemeinde statt. Dieses Jahr war Staffelbach die Gastgeberin. Die über 160 Gäste behandelten die Traktanden und konnten sich nachher bei köstlichen ...
16 Gemeinden sind der Spitex Suhrental Plus angeschlossen. Die Generalversammlungen finden deshalb jedes Jahr in einer anderen Gemeinde statt. Dieses Jahr war Staffelbach die Gastgeberin. Die über 160 Gäste behandelten die Traktanden und konnten sich nachher bei köstlichen Leckereien über Darbietungen der Trachtengruppe Muhen freuen.
st. Seit einem Jahr steht die Spitex Suhrental Plus unter neuer Leitung mit den Co-Präsidenten Alfred Stiner und Matthias Lämmli. Letztes Jahr trat Sonja Morgenthaler als langjährige Präsidentin zurück, mit ihr auch Christine Meier. «Als Anerkennung werden die beiden heute als Stimmenzählerinnen eingesetzt», so der neue Co-Präsident Matthias Lämmli, welcher als Moderator amtierte, mit einem Augenzwinkern. Er freute sich über die hohe Präsenz der Gemeindevertretungen unter dem Publikum.
Vorerst hatte aber der Staffelbacher Gemeindeammann Max Hauri das Wort. Etwas prahlerisch meinte er: «Um so ein schönes Dorf vorzustellen, reicht eine halbe Stunde bei weitem nicht, also lasse ich es bleiben», aber Staffelbach sei ohnehin das schönste Dorf innerhalb der Spitex Suhrental Plus… . Weil aus der Mitte auf diese Worte keine Opposition erwuchs, muss man das wohl glauben. Max Hauri machte sich aber Gedanken über die Gesundheit und ob diese noch bezahlbar ist. Prozesse werden überdacht und optimiert, um weiterhin eine gute Gesundheitsversorgung zu gewährleisten, ohne die Krankenkasten noch mehr zu belasten. Dabei ist die Spitex eine Vorreiterin, denn Pflege zu Hause ist wichtig. Sein Dank galt deshalb allen, die im Gesundheitswesen tätig sind, auch denen, die zu Hause ihre Angehörigen pflegen – Spitex sei Dank –, so lange dies nur irgendwie möglich ist.
Rück- und Ausblick
161 Personen waren anwesend, 86 davon stimmberechtigt. Matthias Lämmli erläuterte den in einer farbigen Broschüre vorliegenden Jahresbericht, schickte dem aber eine Episode voraus, die er beim Einkaufen erlebte. Missmutig betrat er den Laden, in der Überzeugung, dass inzwischen wieder alles umgestellt wurde. Da wurde er angesprochen als Co-Präsident der Spitex. Die Dame hätte die Organisation in vollen Tönen gerühmt. Glücklich darüber, dass er einer solchen Organisation vorsteht, ging der Einkauf nachher problemlos weiter, der Missmut war verflogen.
Die Herausforderung für die Spitex Suhrental Plus sei das grosse Einzugsgebiet. Trotzdem habe sich die Organisation im vergangenen Vereinsjahr gut weiter entwickelt. Die 1236 Klientinnen und Klienten standen stets im Mittelpunkt. Die Zusammenarbeit auf allen Ebenen war sehr gut. Fachkräftemangel und Teuerung waren weitere Punkte, die Kreativität in der Planung erforderten, mit dem Ziel, die langfristige Sicherung einer qualifizierten und motivierten Belegschaft zu gewährleisten, nicht zuletzt durch gezielte Weiterbildung. Auch in der Zukunft stehen die Personalentwicklung, die Qualitätssicherung und die Zusammenarbeit mit den Gemeinden an oberster Stelle unter dem Motto: «Persönlich, professionell und mit Herz!»
Beeindruckende Zahlen
Die Vorsitzende der Geschäftsleitung, Simone Rosenkranz, hob vor allem das enorme Wachstum der Leistungen hervor, welches eine grosse Flexibilität und enormes Engagement aller Beteiligten erfordert. Die Spitex Suhrental Plus setzte politische Entscheidungen, wie die Anstellung von pflegenden Angehörigen um, die inzwischen bereits eingesetzt werden. Mit beeindruckenden Zahlen unterstrich sie ihre Worte: 67’785 Stunden wurden bei der Klientel eingesetzt, und dies hatte auch zur Folge, dass 250’343 km gefahren und 12’209 Rechnungen erstellt werden mussten. 1236 Personen wurden versorgt. Die 118 Mitarbeitenden besetzen 7005 Stellenprozente. Spitex Suhrental Plus zählt 2676 Mitglieder. Diese Zahlen widerspiegeln sich auch in der Rechnung. Der Ertrag ist um 183’177 Franken höher als budgetiert, was einen Erfolg von 165’638, statt der budgetierten -137’632 Franken resultiert. Der Jahresbeitrag bleibt deshalb bei 50 Franken unverändert. Die nächste Generalversammlung findet am 20. Mai 2026 in Uerkheim statt.
Flotte Unterhaltung
Nach dem Marathon über neun Traktanden wurden leckere belegte Brötli serviert, und auf der Bühne tat sich einiges. Die Trachtengruppe Muhen wartete unter der Leitung von Therese Urech auf mit flotten Tänzen, und der Trachtenchor – eine wahre Augenweide – erfreute unter der Leitung von Stefan Buser mit einigen Volksliedern. Danach blieb Zeit für die Geselligkeit.




