Reitnau und Staffelbach öffneten ihre Schützenhäuser für jedermann und jede Frau.
aw. «Unsere älteste Schützin ist 81 Jahre alt und seit sieben Jahren Vereinsmitglied», tönte Präsident Thomas Scheuzger vom ...
Reitnau und Staffelbach öffneten ihre Schützenhäuser für jedermann und jede Frau.
aw. «Unsere älteste Schützin ist 81 Jahre alt und seit sieben Jahren Vereinsmitglied», tönte Präsident Thomas Scheuzger vom Schützenverein Staffelbach. Die Jungschützen sind deutlich jünger. Im aktuellen Kurs sind zwölf unterwegs, davon eine Jungschützin. Der jüngste ist zwölf Jahre alt. Geschossen wird mit dem Sturmgewehr 90. Bis Juni sind zehn Lektionen zu absolvieren. Am Ende wartet ein Jungschützenwettbewerb. Bei allen Schützenvereinen liegt der Fokus auf dem Nachwuchsbereich, nur so ist der Fortbestand des aktiven Schiesssports gewährleistet.
Auch der Präsident der Schützengesellschaften Wiliberg-Hintermoos, Christian Schär, gibt bereitwillig Auskunft: «Im aktuellen Jungschützenkurs sind drei Buben und zwei Mädchen gemeldet». Der 14-jährige Leon Wyss ist einer davon, er absolvierte bereits die erste Theoriestunde. Am Tag der offenen Schützenhäuser griff er zum ersten Mal zum Sturmgewehr 90. Das Resultat konnte sich sehenlassen, Konzentration war über alle zehn Schüsse gefragt.
Viele Frauen nahmen teil
Der Tag der offenen Schützenhäuser Friedlistall in Staffelbach und Hargarten in Reitnau der Schützengesellschaften Wiliberg-Hintermoos darf als Erfolg angesehen werden. Neben den Aktiven kamen etliche Interessierte jeden Alters. Treffsicherheit unter Beweis zu stellen, war das erklärte Ziel. Erstaunlich viele Frauen nahmen erstmalig Platz auf der Matte und die 300 Meter entfernten Scheiben ins Visier. Erfahrene Schützenmeister zeigten den Umgang mit dem Sturmgewehr 90, die untere Altersgrenze betrug zehn Jahre.
Beide Schützenhäuser können für Anlässe gemietet werden, sie bieten Platz für jeweils 80 Personen. Weitere Informationen über Anmietung und Schützenvereine bieten die Webseiten sg-staffelbach.ch und sg-wiliberg.ch