«Der Doktor und das liebe Vieh»
10.04.2025 Michelsamt, GunzwilDie AG für Tiergesundheit in Gunzwil lud zum Tag der offenen Tür ein. Gefeiert wurde ein viertel Jahrhundert Tierarztpraxis. In den Anfängen der Praxis wurden mehrheitlich Grosstiere wie Rinder oder Schweine behandelt. In den letzten Jahren verlagerte sich das Einsatzgebiet ...
Die AG für Tiergesundheit in Gunzwil lud zum Tag der offenen Tür ein. Gefeiert wurde ein viertel Jahrhundert Tierarztpraxis. In den Anfängen der Praxis wurden mehrheitlich Grosstiere wie Rinder oder Schweine behandelt. In den letzten Jahren verlagerte sich das Einsatzgebiet zusätzlich zu den Kleintieren. Besonders hervorzuheben ist die innovative Kombination aus Schul- und Komplementärmedizin.
dr. Wer erinnert sich noch an die englische Tierarztserie «Der Doktor und das liebe Vieh». Die Serie brach für die damaligen Verhältnisse Rekorde. Nicht Rekorde, aber genauso spannend und beinahe abenteuerlich empfindet man den Besuch der Praxisräume der AG für Tiergesundheit in Gunzwil. Diese feierte mit dem Tag der offenen Tür ihren fünfundzwanzigsten Geburtstag. Beinahe ganz Gunzwil und Umgebung packten die Chance, sich die Räumlichkeiten der Tierarztpraxis anzuschauen oder einfach ihren Tierärzten zu gratulieren. Neben dem grossen medizinischen Angebot für Schweine, Rinder- und andere Wiederkäuer wurde in den letzten Jahren auch die Kleintiermedizin gefördert. Hunde und Katzen sind ebenso willkommen wie auch exotischere Tiere wie zum Beispiel eine Schlange oder Gecko. Die beiden Praxisinhaber, Stefan Birrer und Ursi Dommann-Scheuber üben mit ihrem Team ihren Beruf mit Hingabe und Sorgfalt aus. Auf die Frage, warum als Grosstierarzt neben dem Inhaber nur Frauen arbeiten, überraschte die Antwort doch sehr. Tatsächlich würden Männer heute kaum mehr Tierarzt studieren. Ob es mit den Arbeitszeiten oder mit den Verdienstmöglichkeiten zusammenhängt, es gibt im Moment wohl keine korrekte Antwort darauf.
Interessanter Rundgang durch die Praxis und Vorträge
Antworten auf die zahlreichen Fragen der Besucher wurden kompetent von einem bestens vorbereiteten Team ausgeführt. Der interessante Rundgang durch die Praxisräumlichkeiten wurden durch anschauliche Erklärungen über Narkose, Laboruntersuchungen, Zahnhygiene, Impfungen und Zeckenprävention veranschaulicht. Das Team ist bestens geschult. Die Liebe zum Tier spürbar. Die drei grossen Vorträge, welche über die Vétérinaires sans Frontières Suisse berichteten, über Fallbeispiele in der Praxis oder auch über die Ernährung von Hund und Katze – der Einsatz jedes Einzelnen war beeindruckend.
Kombination von Schul- und Komplementärmedizin
Schul- und Komplementärmedizin zu kombinieren, man spürt es, wenn man mit der Praxisinhaberin spricht, es ist eine Herzensangelegenheit. Alternativmedizin ist aus der Tierarztpraxis nicht mehr wegzudenken. Die AG für Tiergesundheit nimmt da auch eine Vorreiterrolle in Sachen Komplementärmedizin ein. Tatsächlich kann man sein Tier für einen Termin anmelden und wünschen, dass der Patient komplementärmedizinisch abgeklärt werden kann. Die Unterstützung der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten wie Bioresonanz, Akupunktur, Homöopathie aber auch die Blutegeltherapie helfen lösungsorientiert zu arbeiten. Jederzeit kann auf die Schulmedizin zurückgegriffen werden – oder umgekehrt
Man könnte noch lange bei diesem sympathischen Team verweilen. Ein geballtes Wissen an Tierheilkunde, ob für Gross- oder Kleintier beeindruckt. Der Einsatz und die Begeisterung des Teams und der Zusammenhalt ermöglichen die beste Betreuung des Kunden und des Tieres. Wer sich gerne vertieft über die Angebote der Tierarztpraxis in Gunzwil informieren möchte, unter www.ag-fuer-tiergesudheit.chfindetman die nötigen Auskünfte.


