«Nichts Neues im Westen»
03.01.2025 SchlossruedNicht jeder kann am Neujahrs-Apéro seiner Wohngemeinde dabei sein. Und manchem sind die gesagten Worte so wichtig, dass er sie gerne ein zweites Mal hören würde. Das WB macht es möglich, dass die Gedanken zu 2025 nicht ungehört verhallen.
Liebe ...
Nicht jeder kann am Neujahrs-Apéro seiner Wohngemeinde dabei sein. Und manchem sind die gesagten Worte so wichtig, dass er sie gerne ein zweites Mal hören würde. Das WB macht es möglich, dass die Gedanken zu 2025 nicht ungehört verhallen.
Liebe Schlossruederinnen
Liebe Schlossrueder
Liebe Wynentaler Leserinnen und Leser
«Ein Rückblick ins alte Jahr 2024 und ein Ausblick ins kommende 2025 kann nie schaden», dachte ich bei der Anfrage des Wynentaler Blatts. Bloss was jetzt zu Papier bringen? Pro Jahr läuft jeweils sehr viel, manchmal kommt man fast nicht hinterher mit Lesen und Verarbeiten. Schade, dass man als Gemeindeammann nicht über alles schreiben darf, was so läuft, aber alle ganz liebend gern lesen würden. Datenschutz, Datenschutz, Datenschutz, überall wo man sich hinwendet. Vom Opferschutz spricht kaum jemand. Sie kennen es vielleicht nicht, aber auch jede Gemeinde wird unzählige Male Opfer während eines Jahres. Bei Gemeinden in der Grösse von Schlossrued werden wir jährlich um x-zehntausend Franken «beschissen», Pardon für den Ausdruck, aber er bringt auch bei einer Gemeinde den Gemütszustand zum Ausdruck, wenn Steuern oder Krankenkassenprämien oder auch sehr beliebt, Alimente für Alleinerziehende nicht bezahlt werden und in der Folge alle Steuerzahler zusammen dafür aufkommen müssen. Dabei denke ich nicht an die Personen, die sich wirklich bemühen und es trotzdem nicht bezahlen können, sondern an diejenigen, die Ihr Leben und Handeln ganz bewusst danach ausrichten, die Gemeinden und ganz sicher auch weitere Privatpersonen/Firmen absichtlich zu schädigen. Die Politik schaut tatenlos zu, was mir ein Rätsel ist. Schlechtes Thema, ich sehe es ein, darüber darf nichts geschrieben werden. Ich könnte etwas über den Bau der neuen Wasserleitung Haberberg bis Höfliweid oder der Erschliessung des Rüedihofs mit einer Abwasserleitung schreiben. Interessiert niemanden, sieht man ja nicht und das Wasser/ Abwasser fliesst bekanntlich von allein. Auch die neue Strassenbeleuchtung an der Kantonsstrasse mit Energiesparlampen wie auch die neue energiesparende Beleuchtung in der Mehrzweckhalle geben einfach hell, fertig, basta. Dass Peter Bolliger, Influencer und aufgewachsen in der Nachbargemeinde Schmiedrued die 1.-Augustfeier mit einer unkonventionellen Rede bereichert hat, liegt auch schon lange zurück. Sportlich gibt es auch nichts zu berichten, Florian Langenegger vom STV Schlossrued konnte an der Olympiade in Paris teilnehmen und sehr beachtliche Resultate erturnen. Es ist nichts passiert in Schlossrued, ich teile dem Wynentalerblatt mit: «nichts Neues im Westen».
Für das 2025 wünschen wir uns als Gemeinderat und Gemeindeverwaltung unverändert und als wichtigsten Punkt eine gute und respektvolle Beziehung mit unseren Einwohnern. Zudem wünsche ich allen Einwohnern mehr Lohn und sehr gute Geschäftstätigkeit (etwas davon bleibt dann ja auch bei der Gemeinde hängen). Gestartet wird definitiv die Revision des Zonenplans und der Bau- und Nutzungsordnung. Ein Projekt, das Schlossrued in den nächsten rund 15 Jahren prägen wird. Die Sanierung der Mehrzweckhalle, als das Eventzentrum von Schlossrued, wird in den Sommerferien 2025 gestartet. Die Bühnentechnik wird vollständig ersetzt, eine Asbestdecke entfernt und der Brandschutz mit neuen Türen und weiteren Anpassungen auf den neusten Stand gebracht.
Wir, Gemeinderat, Verwaltungsund Werkhofpersonal wünschen Ihnen ein 2025, wie Sie es sich erhoffen und wünschen! Wir hoffen sogar und mögen es Ihnen von Herzen gönnen, wenn Ihre Wünsche sogar übertroffen werden. Gerne tauschen wir uns auch mit Ihnen aus, zögern sie nicht, kommen sie auf uns zu. Es guets 2025.»
Im Namen des Gemeinderates Schlossrued Martin Goldenberger
