Der 4. Lichterzaubermärit, damals von Pfarrerin Christine Bürk ins Leben gerufen, vermochte erneut Heerscharen von Besuchern anzulocken, aus der ganzen Region. Das Wetter war gerade richtig, um sich an einer heissen Tasse, gefüllt mit reichhaltiger Gerstensuppe, die Finger ...
Der 4. Lichterzaubermärit, damals von Pfarrerin Christine Bürk ins Leben gerufen, vermochte erneut Heerscharen von Besuchern anzulocken, aus der ganzen Region. Das Wetter war gerade richtig, um sich an einer heissen Tasse, gefüllt mit reichhaltiger Gerstensuppe, die Finger zu wärmen, in der Kirche einen der Kurzgottesdienste zu besuchen oder sich in der Cafeteria mit etwas Süssem zu belohnen.
st. Der Bereich Kirche und Kirchgemeindehaus in Kirchleerau verwandelte sich am vergangenen Sonntag in eine originelle Flaniermeile. An über 30 kreativ gestalteten Ständen wurden verschiedenste vorweihnächtliche Produkte angeboten, aber auch an Kulinarischem fehlte es nicht. Für die Kinder waren Ponyreiten mit Gipsy und Finn, Päcklifischen oder Kinderschminken angesagt und das Schaumkussschiessen (ältere Generationen kannten das noch unter einem anderen, viel sympathischeren Namen). Hanni Lüscher war selbstverständlich auch wieder mit ihrem Kasperli da. Das Angebot für die Erwachsenen war nicht minder verlockend. Der Besucheransturm war einmal mehr überwältigend. Der stimmungsvolle Anlass ist aus dem Jahreskalender der Leerber kaum mehr wegzudenken. Vereine und Institutionen machen denn auch fleissig mit. Die Feuerwehr öffnete sogar ihr schmuckes, kleines Museum und bot Essen und Tranksame im geschützten Innenraum an. Gerstensuppe, Raclette, Hamburger, Schnitzelbrote und vieles mehr standen auf dem Speisezettel. Vor allem aber fiel die gute Laune sämtlicher «Marktfahrer» auf, die Verbindung zu den Flanierenden war unverkennbar – man kennt sich grossmehrheitlich.
Sogar eine Taufe
Pfarrerin Christine Bürk bietet an diesem speziellen Tag auch spezielle Kurzgottesdienste an. So fand zum Beispiel um 11.30 Uhr ein Gottesdienst mit Taufe statt, begleitet von der Zithergruppe. Anschliessend, von 13 bis 18 Uhr, traten stündlich andere Ensembles auf, begleitet von kurzen Worten der Pfarrerin. So präsentierten sich die Buuremusig, das Blockflötenorchester, der Organist Johannes Fankhauser, der Gospelchor und der Männerchor. Und nach den kräfteraubenden Stunden bot die Cafeteria im Kirchgemeindehaus neben warmen Plätzen auch viel Süsses mit Kaffee an. Kunstbeflissene konnten sich im Souterrain des Kirchgemeindehauses die Galerie mit Hug-Bildern anschauen.