Am Lindebrünneli Kirchleerau zeigte die Jugendfeuerwehr Leerau an der Schlussübung das über das Jahr Gelernte. Die Jugendfeuerwehr besteht aus 14 Buben und vier Mädchen im Alter zwischen zehn bis 17 Jahren.
aw. «Hilfe, Hilfe» schrie ein ...
Am Lindebrünneli Kirchleerau zeigte die Jugendfeuerwehr Leerau an der Schlussübung das über das Jahr Gelernte. Die Jugendfeuerwehr besteht aus 14 Buben und vier Mädchen im Alter zwischen zehn bis 17 Jahren.
aw. «Hilfe, Hilfe» schrie ein Mädchen unterhalb des Brünneli, sie hat sich die Beine gebrochen. Zufälligerweise befand sich die Jugendfeuerwehr in der Nähe, befragte die Patientin nach dem Unfallhergang und versorgte sie mit stützenden Bandagen, kontrollierten Puls wie Körpertemperatur. Vom Tal musste die Verletzte auf einem Rettungsschlitten einen Hang durch unwegsames Gelände hinaufgezogen werden, wo das Sanitätsfahrzeug zum Transport in das Spital wartete. Das auf den ersten Blick einfache Szenario forderte den Retterinnen und Rettern einiges ab, Gelerntes musste in der Praxis als Rollenspiel umgesetzt werden. Routine ist wichtig im Ernstfall. Jugendfeuerwehrleiterin Jeanine Pagnussat zeigte sich mit Ablauf und Ergebnis der Schlussübung der ihr Anvertrauten zufrieden.
Rekrutierungspool
Für den Schlussanlass pilgerten vorrangig Mütter, Väter und Geschwister der Akteure zum Lindebrünneli, wo nach der Übung Wurst und Brot auf alle wartete. Dass auch der Kommandant der Feuerwehr Leerau, Mario Bär, die Fortschritte der Jugend mit Wohlwollen beobachtete, hat seine Berechtigung. Die Jugendfeuerwehr Leerau, bestehend aus 14 Buben und vier Mädchen im Alter zwischen zehn bis 17 Jahren, darf getrost als Rekrutierungspool für die «grosse» Feuerwehr betrachtet werden.