Am 2. Januar des neuen Jahres brachten die «Bärzeli» in Hallwil in einem Naturgewand mit ihren Umarmungen ihre stachligen Neujahrsgrüsse. Vom Schulhausplatz zogen sie durch Hallwil mit einer grossen Anzahl Leuten im Schlepptau.
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Am 2. Januar des neuen Jahres brachten die «Bärzeli» in Hallwil in einem Naturgewand mit ihren Umarmungen ihre stachligen Neujahrsgrüsse. Vom Schulhausplatz zogen sie durch Hallwil mit einer grossen Anzahl Leuten im Schlepptau.
wal. Das Bärzelitreiben begann bereits mit den Kinderbärzeli um 13.30 Uhr auf dem Schulhausplatz. Währenddessen waren die Burschen noch voll damit beschäftigt, ihre Naturkostüme anzuziehen, die sie als Bärzeli trugen, was sich nicht ganz einfach gestaltete. So wurde etwa das schwere stachlige Kleid des Stächpaumig mit einem Seil an einem Gestell langsam heruntergelassen, wobei zwei Helfer dabei assistierten.
Um 14 Uhr stürmten die Bärzeli aus ihrem Versteck, um den Zuschauern ihre stachligen Neujahrsgrüsse zu überbringen. Schliesslich soll es Glück bringen, wenn man von diesen Natur-Gestalten mit ihren kratzigen Kostümen umarmt wird.Trotz trübem Wetter verfolgte eine grosse Menge von Schaulustigen das Geschehen.
Ein furioses Finale
Zuerst begrüssten die Bärzeli die Zuschauer auf dem Schulhausplatz. Danach zogen sie durch Hallwil mit einer grossen Anzahl Leute im Schlepptau. Wer ihnen allerdings zu nahe kam, kriegte mit der Söiblootere (Schweinsblase) eins übergezogen oder wurde mit Wasser nass gespritzt. Nach einer zweistündigen Tour mit einigen Pausen zogen die Bärzeli traditionsgemäss um 16 Uhr in die Turnhalle, die zur Festwirtschaft umfunktioniert worden war. In einem grossen Finale mischten sie die Leute noch einmal auf und sorgten tüchtig für Furore. Am Schluss traten die verschiedenen Figuren auf die Bühne und liessen ihre Masken fallen, während die Menge das Geschehen mit tosendem Applaus quittierte.