Zum Thema «Freiheit» sprach Regierungsrat Dieter Egli in Wiliberg. Trotz recht kühler Temperaturen fand die Bundesfeier im Freien statt.
aw. Die Wiliberger lassen sich immer etwas Besonderes zur Bundesfeier einfallen. Nicht nur, dass sie einen Regierungsrat ...
Zum Thema «Freiheit» sprach Regierungsrat Dieter Egli in Wiliberg. Trotz recht kühler Temperaturen fand die Bundesfeier im Freien statt.
aw. Die Wiliberger lassen sich immer etwas Besonderes zur Bundesfeier einfallen. Nicht nur, dass sie einen Regierungsrat in die höchst gelegene Gemeinde des Kantons lockten, sondern mit der Seniorenmusik der Musikgesellschaft Reiden auch noch für eine lockere musikalische Atmosphäre sorgten. Die Märsche «Frech und Heiter» und «Dorfmusikanten» kamen gut an. Den Wiliberger Psalm spielten sie sicher noch nicht so oft, die Nationalhymne bestimmt. Beides sangen die Wilibergerinnen und Wiliberger in Unterstützung von Regierungsrat Dieter Egli mit Inbrunst. Das Ressort Volkswirtschaft und Inneres spielt für Wiliberg eine wichtige Rolle, wie Gemeindeammann Patric Jakob an seinen Begrüssungsworten erwähnte. Es war also kein Zufall, als Regierungsrat Dieter Egli ans Mikrofon gebeten wurde.
Es braucht den Dialog
«Es gibt 198 Gemeinden im Kanton, bei einigen müsse er nachschauen, wo sie liegen, Wiliberg kannte ich schon», damit hatte er wohl die Herzen der Wiliberger erobert.Auch mit der Themenwahl «Freiheit» kam er gut an, auch diese wird in Wiliberg sehr geschätzt. Persönlich frei fühle er sich, wenn er ins Bett gehe, ohne den Wecker zu stellen. Die persönliche Freiheit endet, wenn sie die Freiheit anderer einschränkt. Die drei Männer auf dem Rütli hätten geschworen, sich von niemanden dreinreden zu lassen, schon gar nicht von Fremden. «Es brauche aber auch Regeln und Gesetze, die das Zusammenleben erleichtern und damit die Freiheit in manchen Fällen einschränken», so Egli. Die Schweiz sei das beste Vorbild für Europa, manchmal hiesse das aber auch auf Souveränität zu verzichten. Ob er damit ein heisses Eisen ansprach, sei dahingestellt. Was es braucht, ist der Dialog und das Gespräch. Beides suchte er nach seiner Rede. Für Fragen stand er frei zur Verfügung und nahm sich die «Freiheit», eine Runde von Tisch zu Tisch zu machen.