Wenn man Phantasie fliegen lassen kann…
15.12.2022 Gunzwil«Die Hufeisen Theorie» heisst das jüngste Werk aus der Feder von Markus Bucher aus Gunzwil. Die Leute unterhalten, Geschichten erzählen und schreiben, das ist die grosse Leidenschaft des vielseitig interessierten, kreativen und kommunikativen 62-Jährigen, welcher ...
«Die Hufeisen Theorie» heisst das jüngste Werk aus der Feder von Markus Bucher aus Gunzwil. Die Leute unterhalten, Geschichten erzählen und schreiben, das ist die grosse Leidenschaft des vielseitig interessierten, kreativen und kommunikativen 62-Jährigen, welcher seit 2019 Mitglied des Luzerner Kantonsrats ist.
hg. «Du kannst eine noch so gute Phantasie haben, Du kommst damit nicht an die Komplexität, die Überraschungen und die Zufälle des echten Lebens heran», weiss Markus Bucher aus Gunzwil. Er, der vielseitig interessiert, kreativ, konstruktiv, kommunikativ und immer wieder für eine Überraschung gut ist, hat seinen mittlerweile vierten Thriller veröffentlicht. Dieser ist, wie schon seine drei Vorgänger auch, eine Mischung aus Phantasie, Erlebtem und Erdachtem und sorgfältig recherchierten Hintergrundinfos, mittendrin die Geschichte des Geheimagenten Mike Bohrer, welche sich wie ein roter Faden durch die vier Bände zieht.
Die Phantasie fliegen lassen
Vor fünf Jahren hat sich der Unternehmensberater, Kolumnist, Autor, Clubhauswirt beim FC Gunzwil und seit 2019 Mitglied des Luzerner Kantonsrats einen lang gehegten Traum erfüllt, seiner Phantasie freien Lauf gelassen und ein Buch geschrieben. Denn die Leute unterhalten und Geschichten erzählen, das ist Markus Buchers grosse Leidenschaft. «Das Schreiben – oder wenn man die Phantasie fliegen lassen kann – ist ein schönes Hobby», bringt es der Gunzwiler auf den Punkt. Spannend, packend und überraschend müssen die Geschichten sein, alles was ein Thriller eben beinhaltet. Mit seinem Erstlingswerk «Das Pegasus Projekt» erweckte Markus Bucher die Figur des Geheimagenten Mike Bohrer zum Leben. Im Buch verarbeitete der ausgebildete Wirtschaftsinformatiker die Reisen und Kontakte, die er in seien über dreissig Jahren als erfolgreicher Inhaber einer internationalen Handelsfirma erlebt hat.Wie viel Autobiographisches dabei in der Figur von Mike Bohrer liegt, verrät der Autor nicht. Es folgten mit «Die 300 Assassini» und «Der Rache Engel» weitere Bücher, allesamt eigene Geschichten, welche aber durch die Person des Geheimagenten miteinander verbunden sind. Und nun konnte Markus Bucher anlässlich einer Buchvernissage in der Aula der Kantonsschule Beromünster sein viertes Werk aus dieser Reihe präsentieren: «Die Hufeisen Theorie».
Im Kampf gegen das Bündnis der Extremisten
In seinem jüngsten Werk zieht es Markus Bucher zurück an die Kantonsschule Beromünster, wo er 1980 die Matura erfolgreich abgeschlossen hat. Ein Bild seiner ehemaligen Maturaklasse habe ihn inspiriert: «Meine damalige Maturaklasse spielt eine fiktive Rolle im Buch», verrät er. In seinem Thriller «Die Hufeisen Theorie» lässt der Autor eine Lehrerin aus Schwarzenbach, welche an der Kantonsschule Beromünster Chemie unterrichtet, ermorden. Gemeldet werden der Luzerner Polizei noch zwei weitere Morde, die alle irgendwie zusammenhängen, deren Todesursachen dubios erscheinen. Währenddessen segelt Mike Bohrer, der Geheimagent mit Schweizer Kreuz, übers Mittelmeer und bekommt es mit dem internationalen Waffenhandel zu tun. Dabei fällt ihm ein extrem gefährliches Nervengift in die Hände. In einem Fläschchen mit durchsichtiger Flüssigkeit steckt eine neuartige Massenvernichtungswaffe. Mike Bohrer versucht an die Drahtzieher heranzukommen, doch diese sind ihm immer einen Schritt voraus. Erst als seine Ermittlungen mit jenen der Luzerner Polizei zusammenlaufen, kommt Licht in die Angelegenheit. Aber läuft die gefährliche Operation bereits? Ist sie überhaupt noch aufzuhalten oder ist es schon zu spät? Des Rätsels Lösung gibt es in Markus Buchers neustem Werk nachzulesen.
Zukunftsaussichten
Darauf angesprochen, ob die Abenteuer des Mike Bohrer noch weitergehen werden, gibt sich sein Erfinder unschlüssig. «Ich habe bereits zwei, drei Ideen im Kopf. Aber ob diese mit Mike Bohrer im Zusammenhang stehen werden, ist noch offen». Vielleicht wird das nächste Projekt auch ein Einzelbuch, frei von der Mike Bohrer-Reihe, erklärt der Autor. «Sicher ist, dass ich dem Stil treu bleiben werde. Das Thriller-Genre mit all seinen Spannungsbögen, den Überraschungen und Cliffhangern passt zu mir.»
Ob bei ihm im kommenden Jahr viel Zeit zum Schreiben bleibt oder nicht, hängt auch mit seinem Engagement als Kantonsrat zusammen. Der Gunzwiler stellt sich nämlich für die kommenden Wahlen im April nochmals zur Verfügung. So oder so, die Freude am Schreiben wird den sympathischen Politiker, Autor und Familienmensch auch weiterhin begleiten. Und man darf gespannt sein, wozu die Phantasie Markus Bucher noch beflügelt.
Erhältlich sind die Thriller von Markus Bucher übrigens in der Wynabuchhandlung in Reinach.

