Seit gut zwei Wochen weht ein frischer Wind in der ehemaligen «Schmiedstube» Attelwil. Neu heisst das Restaurant «Sopra» und der neue Wirt heisst Veprim Ukaj. Als 17-Jähriger kam der heute 38 Jahre alte Mann vom Kosovo in die Schweiz.
tiz. In seinem ...
Seit gut zwei Wochen weht ein frischer Wind in der ehemaligen «Schmiedstube» Attelwil. Neu heisst das Restaurant «Sopra» und der neue Wirt heisst Veprim Ukaj. Als 17-Jähriger kam der heute 38 Jahre alte Mann vom Kosovo in die Schweiz.
tiz. In seinem Heimatland hatte er noch eine Lehre als Automechaniker begonnen. In der Schweiz konnte er diese aber wegen seinen mangelnden Sprachkenntnissen nicht fortführen. So hat Veprim Ukaj wieder ganz «unten» angefangen. Als Aushilfe in einem Restaurant erledigte er den Abwasch und half beim Rüsten. 2003 wechselte er ins Restaurant Caravelle im Stadtzentrum von Luzern. Durch seine Beharrlichkeit und den Willen, etwas zu erreichen, arbeitete er sich vom normalen Angestellten zum Küchenchef hoch. Diese Position hatte er die letzten zehn Jahre inne.
Manchmal geht etwas ganz schnell
Willi Lehmann, den Verpächter des Restaurants in Attelwil, kennt Ukaj schon lange. Als er sich für die Selbstständigkeit bereit fühlte, ergriff er die Initiative und erkundigte sich bei Lehmann, ob dessen Restaurant in Attelwil noch zu verpachten ist. Veprim Ukaj sagte dazu: «Herr Lehmann hatte auch nichts dagegen, das Restaurant umzubenennen. «Sopra» passt doch, wir sind ja hier etwas auf einem Hügel.» Ukaj lacht und sagt weiter: «Ich will zusammen mit meinem Team ein bisschen italienisches Flair ins obere Suhrental bringen.» Auf der Speisekarte stehen hausgemachte Pizzas und Pasta mit verschiedenen Saucen. Daneben will Ukaj auch saisonale Spezialitäten aus der ganzen Schweiz anbieten. «Mir ist wichtig, dass ich nicht der bin, der alles alleine entscheidet. Meine Mitarbeiter und ich sind gleichberechtigt», sagt Ukaj. Als nächstes Ziel nannte der Kosovare die Zufriedenheit seiner Gäste. «Wenn ich sehe, dass der Teller leer gegessen ist und derselbe Gast wiederkommt, bin ich glücklich. Dann haben mein Team und ich alles richtig gemacht.»
Seit gut zwei Wochen und dem Begrüssungsapéro ist das «Sopra» jeweils von Dienstag bis Sonntag geöffnet; am Montag ist Ruhetag.