Reitnau und Attelwil feiern seit Jahren gemeinsam am 31. Juli. Dieses Jahr lud Attelwil ein, und Gemeindeammann Roger Lehner durfte ein übervolles Zelt mit gutgelaunten Gästen begrüssen. Die Verpflegung, Wurst und Pommes frites, ging auf Kosten der Gemeinde, und das Bier ...
Reitnau und Attelwil feiern seit Jahren gemeinsam am 31. Juli. Dieses Jahr lud Attelwil ein, und Gemeindeammann Roger Lehner durfte ein übervolles Zelt mit gutgelaunten Gästen begrüssen. Die Verpflegung, Wurst und Pommes frites, ging auf Kosten der Gemeinde, und das Bier floss bei dieser Hitze in Strömen.
st. Der Musikverein Reitnau spielte unter der Leitung von Werner Stöckli zum Auftakt. Zum echten Hingucker wurden die Vorführungen der neu ins Leben gerufenen Kindervolkstanzgruppe. Auch die Erwachsenen boten Volkstanz vom Feinsten, und schliesslich sang sich der Jodlerclub Echo, , erneut in die Herzen der Zuhörer. (Über die Ehrung erfolgreicher Menschen berichten wir in einer der nächsten Nummern.) Roger Lehner fand vorab lobende Dankesworte an die Adresse des Musikvereins Reitnau, welcher während Jahrzehnten die Festwirtschaft führte und diese Aufgabe nun weiter gab. Wie gewohnt gab es Gratiswurst – diesmal mit Pommes Frites. Der Getränkestand hatte Grossandrang. Nach der offziellen Feier übernahmen Sandra Rippstein und Band das Zepter und sorgten für einen schmissigen Ausklang
15 Mal Sieger am Reitnauer Berg
Als Redner konnte Fredy Amweg gewonnen werden. Der passionierte Autorennfahrer stand insgesamt 500 Mal an Autorennen am Start und gewann dabei sage und schreibe 250 Mal. Heute «rennen» seine Söhne, und er hielt humorvollen Rückblick auf seine Zeit als Rennfahrer, die begann, bevor er überhaupt 18-jährig und im Besitze des Führerscheins war. Amweg machte sich Gedanken über die Heimat, und dabei erwähnte er, dass die Reitnauer Bergstrecke seine «Heimstrecke» war, da kannte er jeden Meter, und damit wurde Reitnau auch ein bisschen seine Heimat. Er empfahl den «heutigen» Rennfahrern: «Bleibt nicht in eurem Wohnwagen sitzen! Geht ins Festzelt zum Essen und sucht das Gespräch mit der Bevölkerung. Nur dann werdet Ihr in Reitnau ebenfalls ein bisschen heimisch!»